22. Mai 2026 - Beiträge - Allgemein

Rückblick zu „Zeit für mich“ am 12.05.2026 im Bürgerhaus

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Letzten Dienstag fand ein selbstfürsorglicher Abend für Frauen unter dem Motto: „Zeit für mich“ zum Auftanken und Wohlfühlen statt. Mit 28 Damen stieß der Abend auf großes Interesse. Gleich zu Anfang schaffte Renate Dopatka, Dipl. Sozialpädagogin und Fachberaterin für Selbstfürsorge eine angenehme Atmosphäre und lud die Teilnehmerinnen ein, sich bewusst auf sich selbst einzulassen. Der Fokus lag darauf, einfache, alltagstaugliche Übungen zu vermitteln, die das innere Gleichgewicht stärken und das Wohlbefinden fördern können. Die Übungen aktivieren vor allem den Vagusnerv und senken daher spürbar den Stresslevel. Hilfreich ist es grundsätzlich, eine gute Körperwahrnehmung und -achtsamkeit zu kultivieren, da wir dadurch wichtige Informationen über unseren Ist-Zustand erhalten und entsprechend reagieren können.
Durch das Körperabklopfen oder die Schüttelübung können Stress und Verspannungen abgebaut und die Durchlässigkeit des Körpers erhöht werden.
Bei der Schmetterlingsübung werden die Füße übereinandergeschlagen und die Hände überkreuzt über die Brust gelegt, die Augen können geschlossen werden. Die Hände klopfen mit leichter, schmetterlingsartiger Bewegung über Brust- und Schulterregion, begleitet von langsamen, bewussten Atemzügen. Diese Übung beruhigt das Nervensystem und vertieft die Atmung.
Es folgten verschiedene Übungen zur Entspannung der Kiefermuskulatur, die Verspannungen im Kieferbereich lösen können. Besonders hilfreich auch bei Stress am Schreibtisch oder nach langen Bildschirmarbeiten.
Unglaublich, aber wirkt tatsächlich bei Husten: Hände über Kreuz auf die Innenseite der Oberschenkel legen und dabei ruhig atmen. Ebenso hilfreich bei Anspannung: Eine Hand auf die Stirn, die andere Hand in den Nacken legen, schon wenige Minuten haben eine beruhigende Wirkung. Diese Übung ist auch bei Kindern gut anwendbar.
All diese und weitere Übungen wurden von Frau Dopatka ausführlich erläutert, auch warum und wie sie wirken: z. B. die Aktivierung des Parasympathikus durch langsame, tiefe Atmung erzeugt bewusste Sinneswahrnehmungen und stärkt Ruhe und Sicherheit; sanfte Bewegungen helfen, Spannungen zu lösen. Bei allen Übungen sollten man nachspüren, was im Körper passiert, wie ist der Kontakt zum Körper, hat sich die Stimmung oder Atmung verändert? Selbstfürsorge ist ein großes Feld. Jetzt heißt es erstmal das Gelernte zu üben, anzuwenden und entspannter durchs Leben gehen! Herzlichen Dank an Frau Dopatka für den entspannten Abend.